ÖkoLeA
 

ÖKOLOGISCH IN GEMEINSCHAFT LEBEN & ARBEITEN


AKTUELL:

Wir schaffen neuen Wohnraum in der Alten Schule Klosterdorf. Sie befindet sich auf unserem Nachbargrundstück, neben der Feldsteinkirche.

Zum Teil können wir die Sanierung des alten, dorfbildprägenden Hauses aus einer Förderung durch den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes ELER finanzieren.

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Den größeren Teil müssen wir aber selber stemmen. Wir freuen uns sehr über helfende Hände, Sach- und Geldspenden. Und warum bauen wir? Weil sich die Wohnbedürfnisse der älteren Kommunard*innen verändert haben. Und weil wir wieder wachsen wollen! Wir suchen Einzelne und Familien, Paare, Queere und Quere, von nah und von fern - wir wollen nicht nur wachsen, sondern unsere ländliche Region in Ostbrandenburg weiter bunter machen! Wer uns unterstützen oder uns näher kennenlernen will, kann sich gern unter kontakt@oekolea.de melden.


Und was genau ist und will ÖkoLeA? Wie kam es dazu?

Die Idee einer kommunitären Gemeinschaft hatte im Sommer 1990 eine Gruppe junger Berliner*innen, die raus aufs Land ziehen wollten. Aus deren Utopie einer möglichst ökologischen Lebensform auf dem Grundsatz von basisdemokratischen Entscheidungen nach dem Konsensprinzip, Gemeinschaftseigentum und teilweise gemeinsamer Hauswirtschaft ist mit viel Kraft und Herzblut Realität geworden. Der Verein Ökolea Klosterdorf kaufte im März 1993 den ehemaligen LPG-Hof in Klosterdorf. Zwischen 1993 und 2005 gab es mehrere Phasen mühsamer Umbau- und Restaurierungsarbeiten nach ökologischen Prinzipien mit viel Eigenleistung.




Heute leben hier elf Erwachsene und vier Kinder, die gemeinsam einen alternativen Lebensentwurf verwirklichen möchten. Dabei versuchen wir, achtsam miteinander umzugehen, ökologisch zu leben, unsere Entscheidungen im Konsens zu treffen und durch die gemeinsame Kasse soziale Ungleichheit auszugleichen. Wir unterstützen uns gegenseitig und tragen gemeinsam zum Wohl der Kinder bei.

Unsere Alltagskultur ist geprägt vom Leben in einer Gruppe, bei der das Bewahren der Individualität des Einzelnen in und mit der Gemeinschaftlichkeit einen wichtigen Stellenwert hat. So ringen wir immer wieder um den Ausgleich von individuellen Bedürfnissen in Bezug auf die Bedürfnisse und Bedingungen der Gruppe.







Wir essen regelmäßig zusammen, feiern öfter kleine und manchmal große Feste, schuften und werkeln gemeinsam in Haus und Hof - und engagieren uns in thematischen Arbeitsgruppen, die unser Zusammenleben gestalten oder auch Aktivitäten im Dorf oder in der Region unterstützen.